Zur Historie: Anlässlich einer Ausschuss-Sitzung der Jägervereinigung Ehingen 1984 wurde unter Leitung des damaligen Kreisjägermeisters Manfred Tries beschlossen, eine Ehinger Schießnadel zu kreieren. Die Einbindung des Stadtwappens erforderte die Zustimmung der Stadt Ehingen, die der damalige Oberbürgermeister Henger am 3. April 1985 mit der Einschränkung erteilte, dass „die Zustimmung solange gilt, als die Jägervereinigung als selbständiger Verein besteht“.
Damit war die Ehinger Nadel in den Ausführungen Bronze, Silber, Gold und Gold mit Silberkranz geschaffen.
Der damalige Schießobmann Arthur Schelkle wurde beauftragt, die Bedingungen für die Nadeln zu erarbeiten und mit dem Ausschuss abzustimmen. Die Ehinger Nadel kann seit dieser Zeit im Rahmen des Herbstpreisschießens geschossen werden. Diese Bedingungen sind bis heute gültig und sind:
Büchsenschießen: 5 Schuss auf 100 m Bock vom Hochsitz aufgelegt.
5 Schuss auf 100 m Gams stehend am Zielstock.
5 Schuss auf 100 m auf Fuchs, liegend freihändig
5 Schuss auf 60 m laufender Keiler stehend freihändig.
Zugelassen sind alle Kaliber ab .22 Hornet.
Flintenschießen: 15 Tauben Trab, Schrotstärke max. 2,5 mm.
15 Kipphasen, Schrotstärke max. 3,0 mm.
Erforderliche Punktzahlen sind: 220/260/300/320
Eine Alterszulage wird ab dem 45. Lebensjahr von 20 Prozent, ab 60 Jahren von 30 Prozent und ab 70 Jahren von 40 Prozent gewährt.


