Bericht der Hauptversammlung

Etwa 100 Mitglieder fanden sich in den Bürgersaal in Oberstadion
zur diesjährigen Hauptversammlung ein.

Erstellt am 04.04.2019

 

Etwa 100 Mitglieder fanden sich in den Bürgersaal in Oberstadion ein
zur diesjährigen Hauptversammlung.

Nach Beginn der Versammlung und der Totenehrung erfolgte der Vortage von
Prof. Dr. Katzer von der Uni Ulm über den Fuchsbandwurm. Die von ihm
verursachte Erkrankung ist nur schwer heilbar, deshalb ist die Vorsorge
äußerst wichtig. Um in Erfahrung zu bringen, wie die Verbreitung des
Fuchsbandwurms ist, will die Universität eine große Zahl von Füchsen
untersuchen. Hierzu braucht sie die  Hilfe der örtlichen Jägerschaft,
die ihr das Untersuchungsmaterial, ergo die Füchse liefern soll. Da es
eine Maßnahme ist, die der Gesundheit der Bevölkerung dient,
verschließt sich die örtliche Jägerschaft nicht dieser Bitte, sondern
wird aktiv an dem Forschungsprojekt mitwirken. Nach dem Vortrag
erfolgten vom örtlichen Bürgermeister und dem Vertreter des
Landratsamts Grußworte. Ersterer hob die gute Zusammenarbeit zwischen
Jäger und Kommunen hervor, letzterer erläuterte die Maßnahmen des
Amtes bei der ASP-Problematik.

In seinem Bericht nahm der Kreisjägermeister diesen Ball auf, und
erklärte die Bereitschaft der JVE, aktiv bei der Seuchenpropylaxe
mitzuwirken, so bei der Bereitstellung von Betreungspersonal bei den
Verwahrstellen und der Bildung eines Bergeteam. Bezüglich ersterem wies
der KJM aber darauf hin, daß Voraussetzung für die Gestellung ein
ordnungsgemäßer Zugang zu den Verwahrstellen sein müsse. Das Thema
Trichinenschaugebühren wurde kurz gestreift und auf die
unterschiedliche Behandlung im Vergleich zu den Nachbarkreisen
hingewiesen.

Zahlreiche Mitglieder konnten für ihre langjährige Mitgliedschaft in
der JVE geehrt werden. Viele Jungjäger erhielten den Jägerbrief, ein
schöner und beliebter Brauch.

Der Kassenbericht zeigte viele erfreuliche Zahlen, die Kirbe hat hier
ihren wesentlichen Anteil

Zum Schluß dankte der KJM allen, die sich ehrenamtlich einbringen und
schloss die musikalisch von den Jagdhornbläsern umrahmte Versammlung.

Vor der Versammlung wurde noch als Geschenk an die Gemeinde
traditionelle der Baum des Jahres gepflanzt.

Gruß

Johann Krieger
Kreisjägermeister

Erstellt am 04.04.2019
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