Alle Infos über Maßnahmen zur Afrikanischen Schweinepest (ASP)

Das Landratsamt informiert über die Maßnahmen zum Kampf gegen die Klassische (KSP) und Afrikanische Schweinepest (ASP) beim Wildschwein.

In diesem Artikel werden alle der JV Ehingen bekannt gewordenen Maßnahmen konzentriert zusammengefasst. NEU: Infos über Nachtsichttechnik, Kirrungen und Schonzeiten!

Erstellt am 08.11.2017

Information des LJV vom 01.03.2018:

das Land hat heute die Änderung der Durchführungsverordnung zum JWMG wegen Präventionsmaßnahmen im Hinblick auf die Afrikanische Schweinepest veröffentlicht. Die Änderungen treten heute in Kraft. Die Veröffentlichung und Hinweise des LJV sind in der Anlage beigefügt. Der LJV bittet um Beachtung !

Information des LJV vom 16.02.2018:

das Ministerium Ländlicher Raum hat am 9.2.2018 einen 12-Punkte-Katalog zur Prävention und Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest in Baden-Württemberg veröffentlicht (InfoMailASP160218.pdf, zum Download weiter unten).

Er wurde vom LJV über den Mail-Großverteiler breit gestreut. Zu den Punkten, die die Jagd betreffen erhalten Sie in der Anlage noch einige Erläuterungen entsprechend dem uns bekannten aktuellen Sachstand. Derzeit arbeiten MLR und nachgeordnete Behörden – wie man hört – mit Nachdruck daran, die Umsetzung des Maßnahmenkatalogs voranzutreiben. Dies gilt insbesondere für die Aufhebung der Jagdruhezeit im März und April mit Freigabe der Kirrung in diesem Zeitraum im Wald sowie dem Einsatz der Nachtzieltechnik.

Eine völlige Freigabe ist hier aufgrund bundesrechtlicher Regelungen derzeit nicht möglich, auch die Regelungen, die das Land vorsieht, werden den Einsatz dieser Geräte nur in begrenztem Umfang zulassen! Wir werden über aktuelle Entwicklungen natürlich zeitnah informieren.

 

Informationen des Landratamtes: 

Das Landratsamt informiert in einem neunseitigen Schreiben ausführlich über die Untersuchung auf Klassische (KSP) und Arikanische Schwinepest (ASP) beim Wildschwein.

Alle Jäger sollten das Schreiben sorgfältig lesen und die Anweisungen befolgen. Neben Handlungsanweisungen enthält es auch die notwendigen Formulare und Merkblätter. 

Das Dokument steht unter diesem Artikel zum Download bereit. 

Zwischenfrüchte auf Ackerflächen

Als weitere Präventionsmaßnahme und Maßnahme zur Erleichterung der Bejagung von Schwarzwild (insbesondere auf Drückjagden) will das MLR zulassen, dass Zwischenfrüchte auf Ackerflächen, die bei Drückjagden als Rückzugsflächen von Schwarzwild aufgesucht werden, früher bearbeitet werden können. Die Zeitpunkte dafür und die möglichen Eingriffe hängen von der für diese Flächen beantragten Fördermaßnahmen (FAKT, Greening, Wasserschutz) ab – siehe PM des MLR. Wichtig ist, dass Landwirte diese Maßnahmen mit ihren Jagdpächtern abstimmen sollen! Das ist auch gut so, denn die Zwischenfruchtflächen sind nicht nur potentielle Rückzugsflächen für Schwarzwild, sondern ganz wesentlich auch die einzigen Deckungsflächen für Niederwild über die Wintermonate. Wenn diese sehr früh gemulcht oder eingekürzt werden, ist das fürs Niederwild nicht gerade förderlich. Es wird also im Einzelfall notwendig sein abzuwägen. Vielleicht ist es möglich, beiden Anliegen – Schwarzwildbejagung und Niederwildhege – durch Streifenlösungen gerecht zu werden…

Verwendung künstlicher Lichtquellen bei der Bejagung von Schwarzwild ab 16.12.2017

Im Anhang ausserdem ein Schreiben des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz zum Thema weitere jagdliche Maßnahmen zur Prävention der Afrikanischen Schweinepest sowie eine Allgemeinverfügung zur Verwendung künstlicher Lichtquellen bei der Bejagung von Schwarzwild. Die Allgemeinverfügung tritt am 16.12.2017 in Kraft. 

 

 

Erstellt am 08.11.2017
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